Kath. Hauptschule Steele -
Kreishandwerkerschaft Essen - diverse Partner:
Projekt: "Das Bistro im Eisenbahnwaggon"
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Kath.
Hauptschule Steele |
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| EMSCHER
PARK EISENBAHN GMBH Historische Eisenbahn Oberhausen |
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![]() Haustechnik Heep |
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| Projektidee Die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8 - 10 der Katholischen Hauptschule Steele sollen im Rahmen dieses Projektes eigene praktische Erfahrungen in unterschiedlichen Ausbildungsberufen (Metall, Holz, Elektro, Gas- und Wasser,..) erwerben. Dieser Erfahrungen bilden die Grundlage für eine tragfähige und stabile Berufswahlentscheidung. Zu diesem Zweck wird ein Eisenbahnwaggon gemeinsam von Schülern, Lehrern, Auszubildenden und Meistern Essener Betriebe sowie weiteren einschlägigen Experten zu einem Bistro umgebaut. Dieses Bistro wird anschließend von der Schülervertretung als Schülerfirma weitergeführt und sowohl für die tägliche Versorgung der Schüler als auch für Schulfeste und ähnliche Veranstaltungen genutzt werden. Neben den in einer echten Firma existierenden kaufmännischen Berufen werden für praktisches Arbeiten auch viele handwerkliche Berufe z. B. bei der Instandhaltung und Pflege des Wagons auf Dauer in den Schulalltag integriert. Der erste Schritte zur Verwirklichung Die Idee wurde im November 2001 in einem Gespräch zwischen den Lehrern der Marienschule und der Berufsberatung des Arbeitsamtes Essen geboren. Im ersten Schritt mußte ein geeigneter Eisenbahnwaggon gefunden werden. Nach einigen Expertengesprächen stellte sich ein 2-achsiger Personenwagen mit offener Plattform, wie er zwischen 1921 - 1928 gebaut wurde, eine sog. Donnerbüchse, als optimal heraus. Über Kontakte zur Historischen Eisenbahn Oberhausen konnte ein solcher Waggon, der bisher auf dem Gelände der Zeche Zollverein stand, im September 2002 erworben werden. Der Kauf wurde durch die Stiftung des Preisgeldes des Heinrich-Brauns-Preises, den der Direktor des Arbeitsamtes Essen, Herr Hans Gerhard Dohle, am 09. März 2002 erhalten hat, ermöglicht. |
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Die beiden Kopfseiten des Waggons sowie die Plattform werden im Original erhalten bleiben
können. |
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Das Dach, die Seiten und der gesamte Innenraum müssen komplett erneuert werden. |
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Der Transport - Die erste Etappe (14. November 2002) Presseinformation des Arbeitsamtes Essen Presseberichte |
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Weihbischof Grave bespricht
technische Details mit Herrn Winkler vom Transportunternehmen. |
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Langsam rollt die rund 10
Tonnen schwere "Donnerbüchse" auf die Transportschienen. |
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Kurz vor 10.00 Uhr setzt
sich das rund 22 Meter lange Gefährt in Bewegung. Ziel: das
Bildungszentrum des Baugewerbes im Westendhof 2. |
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Parallel zum Aufladen des
Waggons auf Zollverein wurden von der Firma Streif Baulogistik auf dem |
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| Die Schienen sind verlegt und warten... | Die Feuerwehr
ist zur Unterstützung mit einem Kranwagen eingetroffen. |
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Der Eisenbahnwaggon trifft
gegen 10.30 Uhr im Westendhof 2 ein. |
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Der Waggon wird rückwärts
"eingeparkt" - die Frohnhauser Straße wurde kurzzeitig |
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Das Rangieren erfordert bei
der engen Hofeinfahrt viel Fingerspitzengefühl. |
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Nun muß der Waggon mit
Hilfe der Feuerwehr der Stadt Essen auf die Schienen gesetzt werden. |
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Der Eisenbahnwaggon wird am
Kran der Feuerwehr "angeseilt"...... |
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......und mit den Vorderrädern
auf die Schienen gesetzt. |
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Anschließend wird der
Waggon am hinteren Ende angeseilt, gesichert und angehoben, |
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Damit niemand verletzt und
der Waggon nicht beschädigt wird, ist große Sorgfalt notwendig. |
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Es geht voran - Stück für
Stück. |
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Geschafft, der
Eisenbahnwaggon steht sicher auf den Schienen. |
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Dank der professionellen
Hilfe der Firma Streif Baulogistik und der Feuerwehr Essen, ist die erste |
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Die Restaurierung beginnt: |
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Schülerinnen und Schüler
beginnen mit den ersten Ausräumarbeiten und sichten gemeinsam |
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Der Waggon wird eingerüstet
und kann dank der großzügigen Unterstützung der |
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Nachdem das alte Fachwerk
und die Metallverkleidung entfernt wurden, wird |
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Durch die großzügigen
Unterstützung des Malerbetriebs Ralf Kiesendahl und |
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Es staubt mächtig!!!
Sandgestrahlt wird im Schutzanzug. |
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Der Neuaufbau des Waggons: |
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Nachdem ein neuer Unterboden
aus Holz eingezogen wurde, wird der Boden isoliert. |
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In den Werkstätten des BZB
wird das |
Anschließend wird das
Holzfachwerk von den |
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Das Gleis für die Donnerbüchse wurde am
10. 04. 03 auf den Schulhof gebracht: |
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Im Morgengrauen werden auf dem Gelände der Deutschen Bahn Gleisbau GmbH |
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Insgesamt hat die Deutsche
Bahn Gleisbau der Schule 15 Meter Gleisjoch |
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Die Firma Streif Baulogistik
hat den Transport von Duisburg - Wedau zum |
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Die Schienen werden auf dem
Schulhof abgeladen..... |
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....und zunächst
provisorisch verlegt. Frau Kromer, die Schulleiterin, prüft die sichere
Lage der Gleise. |
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20. Mai 2003: |
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Das neue Fachwerk und das
Dach sind fertig, nun steht die Verkleidung mit Metallplatten und die
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| Presseveröffentlichungen: | |
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Presseberichte im Rahmen der Ausstellung "Wir erarbeiten unsere Zukunft" |
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Der Transport - Die zweite Etappe (5. November 2003) Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem ersten Transport hin von der Zeche Zollverein auf das Gelände des BZB war es soweit: Nach den umfangreichen Restaurationsarbeiten stand nun die zweite - und letzte Etappe - des Unternehmens an. Zu früher Stunde waren Feuerwehr, Spezialtransporter, Mitglieder des Schulkollegiums und viele freiwillige Helfer vor Ort in Frohnhausen, um die letzte Fahrt der Donnerbüchse hin nach Steele auf das Gelände der Hauptschule am Krekelerweg zu organisieren und zu begleiten. |
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| Herr
Saurenhaus von der Feuerwehr (dunkle Kleidung) und Herr Winkler vom
Spezialtransportunternehmen dirigieren die Verladeaktion am BZB. |
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| Zunächst
wird der Waggon auf den Aufleger gezogen, dann beginnt die Fahrt quer
durch die Essener Innenstadt in Richtung Steele. |
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| Ankunft
am Krekelerweg: Im Rückwärtsgang rangiert Kay Winkler seinen Transporter
durch die extrem schmale Zufahrt zum Schulhof - beobachtet von zahlreichen
Helfern und Schaulustigen. |
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| Milimeterarbeit:
Mit Hilfe der Feuerwehr bewegt sich die Donnerbüchse Stück für Stück
auf den Schulhof - vorbei an jedem noch so engen Hindernis. |
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| Geschafft:
Der Eisenbahnwaggon rollt nach gut 90 Minuten Rangierarbeit auf den
Schulhof und wird dort dann sogleich von der Feuerwehr an den Haken eines
Kranwagens genommen. |
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Nun beginnt der schwierigste
Part: Gesichert von mehreren Seilen, wird die Donnerbüchse auf das
vorbereitete Gleisbett gehievt. |
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| Mehrere
Anläufe sind nötig, um den Wagen in die richtige Position zu bugsieren -
immer gaaaanz sachte und mit größtmöglicher Vorsicht. |
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| Endlich
senkt sich der Wagen - dank der tollen Arbeit seitens der Feuerwehr ohne
Schaden - auf die richtige Stelle des Gleisbetts. Gut drei Stunden sind
inzwischen vergangen. |
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| Zu guter Letzt werden die Räder der Donnerbüchse mit den Gleisen verschweißt, um ein späteres Wegrollen unmöglich zu machen - und dann steht sie endlich an ihrem letzten Bestimmungsort: Dem Schulhof der katholischen Hauptschule zu Essen-Steele. | |
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| Presseberichte zum Transport der Donnerbüchse: | |
| WAZ Essen, 6. 11. 2003 | |
| BILD Ruhrgebiet, 6.11.2003 | |
| NRZ Essen, 6.11.2003 | |
| Der weitere Innenausbau: |
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Nachdem
die Donnerbüchse nun auf dem Schulhof steht, beginnt der Innenausbau. |
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Gemeinsam mit der
Kreishandwerkerschaft zu Essen werden die Dämm-, |
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Beim gesamten Innenausbau sind verschiedene Schülergruppen und Mitarbeiter der Kreishandwerkerschaft im Einsatz, die Schüler sammeln in den unterschiedlichsten Gewerken wertvolle praktische Erfahrungen im Hinblick auf ihre spätere Berufswahlentscheidung - immer unter fachlich kompetenter Anleitung. |
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