Hauptschule Bärendelle -
Salzmannschule - BK West - Lebenshilfe Tschernobyl:
Projekt: "Rollstühle für Rußland"
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Hauptschule Bärendelle |
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![]() W.P. Schmitz-Stiftung |
| Humanitäre Hilfe kann auf vielen Ebenen geleistet werden. Auch das Projekt "Schule - Wirtschaft - Arbeitsmarkt" kann dazu beitragen. In Prochany
(Weißrußland) und in Pskow (bei Minsk) in Rußland sind die Straßenverhältnisse bzw. die Infrastruktur nicht mit den hiesigen Verhältnissen vergleichbar. Ein Problem insbesondere für behinderte Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Die in Deutschland erhältlichen Rollstühle sind für die Straßenverhältnisse in vielen Teilen Rußlands/Weißrußlands nicht geeignet. Wie aber nun diesen Menschen sinnvoll helfen? Eine Idee entstand: Es muss ein geländegängiger Rollstuhl entwickelt werden, der funktional, aber sehr einfach konstruiert ist. Nur so kann er an den Bestimmungsorten auch mit einfachen Mitteln nachgebaut und repariert werden - Stichwort: Hilfe zur Selbsthilfe. Schüler des Berufskollegs Essen-West haben sich dieser Herausforderung gestellt. Experten wurden befragt, ein Prototyp entwickelt und nach dem Unterricht auch gebaut. Diese Projektphase war im Sommer 2001 abgeschlossen, der geländegängige Rollstuhl reif für die Serienproduktion. Seit dem 1. Oktober 2001 fertigen SchülerInnen der Hauptschule an der Bärendelle, der Salzmannschule und des Berufskollegs West gemeinsam die erste Serie von 10 Rollstühlen und erwerben dabei - neben den humanitären Aspekten - eine Menge praktischer Erfahrungen in den Ausbildungsberufen im Metallbereich. Die Materialkosten für den Bau der Rollstühle werden von der W.P. Schmitz-Stiftung in Düsseldorf übernommen, der Transport nach Rußland über die Lebenshilfe Tschernobyl sichergestellt. |
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Projektdokumentation Presseinformation des Arbeitsamtes Essen und des Berufskolleg Essen-West
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Der geländegängige Rollstuhl |
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Bilder aus Prochany in Weißrußland |
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