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| Am
Schießstand: Unter Aufsicht der
Polizeibeamten dürfen die Schüler
auch an der Waffe Erfahrungen
sammeln. Die Jugendberufshilfe
machte das möglich. |
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Nach
unserer Ankunft im Polizeipräsidium begrüßte uns
der Einstellungsberater Heiko Müller und erzählte
uns die wesentlichen Aspekte des Projektes.
Seit
1979 befindet sich Heiko Müller im Dienst und ist
seit drei Jahren Einstellungsberater. Dies ist ein
öffentlichkeitsorientierter Beruf, in dem viele
PR-Veranstaltungen organisiert bzw. unterstützt
werden. Er ist auch für die Auswahl der
Praktikanten zuständig. Als Grund für seine
Berufswahl gab er an, dass er sozial engagiert ist
und Menschen helfen möchte. Darüber hinaus sei der
Dienst abwechslungsreich und sicher. Von daher war
der Polizeiberuf perfekt für ihn.
Er
erzählte er uns etwas über das Projekt
"Schule - Wirtschaft - Arbeitsmarkt - Teamwork
live - Schüler erfahren den Polizeiberuf bei der
Essener Polizei". Es handelt sich dabei um ein
Praktikum, welches einen intensiven Einblick in das
Polizeileben gewährleistet und die Praktikanten auf
das vorbereitet, was sie in diesem Beruf erwartet.
Das Praktikum läuft über vier Wochen. Es wurden
sechs Praktikanten der Jahrgangsstufe zwölf der
folgenden Schulen angenommen: vom Gymnasium Borbeck,
der BMV-Schule und von der Gesamtschule Süd. Alle
Schüler absolvieren ein Vorstellungsgespräch. Der
Notendurchschnitt darf nicht schlechter als
befriedigend sein, weil sie vier Wochen lang nicht
in die Schule gehen und den Stoff nachholen müssen.
Die
Projektteilnehmer sollten sportlich und kommunikativ
sein. Das Projekt findet in verschiedenen
Dienststellen statt, somit lernen die Praktikanten
ein weites Spektrum des Polizeiberufs kennen. So
lernen sie z. B. das Sichern von Spuren, das Schießen
sowie das Stürmen von verbarrikadierten Wohnungen.
Das
Projekt wird von der Jugendberufshilfe begleitet,
dessen Mitarbeiter Herr Steinert eine vermittelnde
Rolle zwischen den Schulen und der Polizei spielt.
Hier seine Meinung zu dem Projekt: "Im
Vordergrund steht für uns, dass die Jugendlichen
praktische Erfahrungen sammeln und sich so ein
fundiertes Bild über den Beruf machen können."
Wir
haben auch die Praktikanten des Projektes selbst
befragt. Es sind Simone Jablowski, Markus Zimnau,
Simon Batz, Mike Kozlowski, Andre Wolski sowie
Sebastian Wels. Ihre Meinungen sind positiv. So
sagten sie, dass sie gut in die Polizeiarbeit
eingebunden wurden und viele Dinge tun durften. Sie
konnten DNA-Abstriche nehmen, Fingerabdrücke
sichern und andere Dinge zur Spurensicherung machen.
Darüber hinaus lernten sie
Selbstverteidigungsstrategien.
Die
Praktikanten betonten, dass die Ausbilder offen und
nett seien. Die Ausbildung sei sehr praxisorientiert
und die Berufswahl würde positiv beeinflusst. Man könne
innerhalb der vier Wochen viele Eindrücke sammeln.
Gefährliche Einsätze werden mit den Praktikanten
grundsätzlich nicht durchgeführt.
Dieses
Projekt ist gut durchdacht. Es bringt den
Jugendlichen die Berufe näher.
Robin
Romahn, Patrick Springer, Michalina Ciapka, 8 b,
Gymnasium BorbeckZEUS-Bild: Gymnasium Borbeck
06.04.2004 |