Borbecker Nachrichten -
Donnerstag, 23. August 2001
Kooperationsmodell
ausgezeichnet
Krupp-Stiftung und Aluminium Essen fördern Schüler
Förderwürdig - dafür hielt die
Alfried-Krupp-von-Bohlen-und Halbach-Stiftung das 1999/2000 begonnene
Kooperationsmodell der Bergeborbecker Aluminium Essen GmbH und der
Katholischen Hauptschule Katernberg.
Bie diesem Projekt haben Schüler die Gelegenheit, in einem
Halbjahrespraktikum einmal wöchentlich den Beruf des Industrie- und
Verfahrensmechanikers kennenzulernen. In der Lehrwerkstatt arbeiten die
Schüler zusammen mit Auszubildenden des Betriebes unter der Anleitung des
Werkstattmeisters an der Herstellung von Werkstücken und Modellen, lernen
dabei die Bearbeitungsmöglichkeiten des Werkstoffes Aluminium sowie
anderer Metalle kennen und bringen ihre Erfahrungen anschließend in den
Technikunterricht der Schule ein.
Alu-Essen-Personalchefin Ellen Ronden und Rektor Manfred Gantenberg sind
sich einig: "Unsere Kooperation leistet einen besonderen Beitrag zur
Berufsvorbereitung der Schüler und steigert sowohl ihre Qualifikation als
auch ihre Einstellungschancen. Umgekehrt gewinnt der Betrieb wertvolle
Informationen über die spezielle Ausgangslage der Schüler und die Arbeit
der Schule.
Sehr erfreut waren die Kooperationspartner darüber, dass ihr Projekt von
der Alfried-Krupp-von-Bohlen-und-Halbach-Stiftung ausgezeichnet und mit
5000 Mark gefördert wurde. Die Zusammenarbeit der Aluminium Essen GmbH
und der Katholischen Hauptschule Katernberg hat aber auch über das
konkrete Projekt hinaus Beachtung gefunden. So sind die beiden Partner an
der Präsentation des Arbeitsamtes Essen "Wir gestalten unsere
Zukunft" im Oktober beteiligt. Außerdem erstellen derzeit Studenten der Universität Essen eine
Seminararbeit zum Thema "Öffnung von Schule" über diese
besondere Form der Berufswahlvorbereitung.
|