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„Aus Sand wird
Glas" – Berufsbilder in der Hohlglashütte
Am Projekt sind zwölf Schüler der Klasse 10 der Franz-Dinnendahl-Realschule beteiligt.
Sämtliche Schüler haben sich nach einem schulinternen Auswahlverfahren und einer anschließenden
Betriebsbesichtigung für das Projekt qualifiziert. Während der dreiwöchigen Projektphase - zwei
Wochen vor den Herbstferien, eine Woche innerhalb der Herbstferien - durchlaufen die Schüler
sämtliche Stationen unter realen Bedingungen - so wie sie in sämtlichen Ausbildungsberufen, die
Glashütte Wisthoff betreffend, vermittelt werden. Der sechsstündige Arbeitstag beginnt während der
ersten zwei Wochen jeweils um 08.00 Uhr und wird - auf Wunsch der Schüler - in der letzten Woche
auf 7.00 Uhr vorverlegt. Die notwendige Arbeitskleidung und persönliche Schutzausstattung wird den
Schülern von Wisthoff gestellt.
Einführungsveranstaltungen:
Vorstellung des Gesamtprojektes in der Schule:
Informationen mittels Filmmaterial und Powerpoint-Präsentation über die Glashütte durch die
Wisthoff-Personalleiterin Frau Knuth, den stellv. Betriebsratvorsitzenden und Projektbetreuer Herrn
Masek sowie die Auszubildende Frau Ciepluch. An diesem Termin nahmen 16 Jugendliche der
Abschlussklasse 10 teil.
Vorstellung des Betriebes "vor Ort":
Termin mit der interessierten Schülergruppe in der Glashütte Wisthoff. Inhalte: Sicherheitsunterweisung
und Betriebsbesichtigung (ca. 2 Stunden). Danach endgültige Entscheidung seitens der Schüler, ob eine
Projektteilnahme gewünscht ist oder nicht.
Projektphase:
Die einzelnen, detaillierten Projektbausteine stellen sich wie folgt dar: |
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Projektfazit:
Das sagen die Schüler zum Projekt:
Marvin Voßnacke: "Ich würde bei Wisthoff gerne eine
Ausbildung zum Mechatroniker machen. Durch das Projekt habe ich
jetzt schon einen optimalen Überblick, was in der Ausbildung auf
mich zukommt."
Marc Rautenstrauch: "Für mich kommt ein handwerklicher Beruf
in Frage, daher habe ich am Projekt teilgenommen. Hier herrscht ein
tolles Betriebsklima, was für die Berufswahlentscheidung ja nicht
ganz unwichtig ist."
Christian Hillebrand: "Dass es in der Glashütte so viele
verschiedene Ausbildungsberufe gibt, dürfte nicht jedem bekannt
sein. Wir haben durch die Projektteilnahme den Vorteil, dass
wir schon jetzt bestens informiert sind. Ich hatte zuvor schon ein
anderes Betriebspraktikum absolviert und ich muss sagen: Was ich
hier bei Wisthoff erlebt habe, ist von der Qualität her eine ganz
andere Dimension. Ich werde mich auf jeden Fall als
Verfahrensmechaniker Glastechnik bewerben."
Fabian Bullik: "Ich rechne mir auf jeden Fall bessere Chancen
aus, wenn ich mich nach meinem Schulabschluss bei Wisthoff bewerben
werde - schließlich kenne ich nach den drei Wochen Projekt den
Betrieb schon ziemlich genau, und der Betrieb wiederum kann mich und
meine Leistung gut einschätzen."
Tobias Pfeiffer: "Der Produktionsablauf war sehr interessant,
außerdem wurde uns alles sehr gut von den Wisthoff-Mitarbeitern
erklärt. Ich bin begeistert, eine Ausbildung hier wäre für mich
genau das richtige - von einem reinen Bürojob halte ich nichts, das
wäre mir viel zu langweilig."
Mario Grimberg: "Ich habe mich während des Projektes sehr gut
aufgehoben gefühlt. Allen Mitarbeitern hat man angemerkt, dass sie
sich um uns kümmern und dass ihnen eine realistische Einschätzung
ihres Berufes durch uns sehr am Herzen liegt."
Presseveröffentlichungen:
WAZ Essen vom 6.10.2006:
Zwölf
Schüler studieren die Glashütte
openPR vom 5.10.2006:
Dinnendahl-Schüler
opfern Ferienwoche für Berufsprojekt in der Glashütte
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Bildergalerie
Betriebsbesichtigung am
1. September 2006:
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| Projektphase vom 18. September bis 6. Oktober
2006:
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Ein Maschinenführer der
Glashütte erklärt Projektteilnehmer Marc Rautenstrauch (vorne)
anhand verschiedener Formen die Funktionsweise der
Flaschenformgebung.
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Hier findet an der noch
glühend heißen Flasche eine erste Sichtprüfung auf Fehler statt,
nachdem die Flasche Sekunden zuvor von der IS-Maschine produziert
wurde.
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Damit das flüssige Glas
nicht an der Flaschenform hängen bleibt, ist ein regelmäßiges
Schmieren der Flaschenform in der Produktionslinie am "Heißen
Ende" notwendig.
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Projektteilnehmer Pascal
Grau (rechts) sowie ein weiterer Wisthoff-Maschinenführer führen
hier die manuelle Sichtkontrolle der frisch produzierten Flasche
durch.
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