"Unsere Schülerinnen
und Schüler sollen so früh wie möglich auf die Berufswelt
vorbereitet werden." So erklärt Friedhelm Endemann,
Direktor der Gesamtschule Mitte, die Zusammenarbeit mit der Essener
Verkehrs AG.
Die Schule hat ein Orientierungskonzept für die Berufswahl
aufgestellt. "Wir haben uns nach längerer Prüfung für
die Evag entschieden, weil kaum ein anderer Betrieb in Essen
eine vergleichbare Vielfalt von Berufen aufweist", erklärt
Lehrer Harald Mieden. Denn die Schule will auch ihren Schülerinnen und Schülern
die Anforderungen der Wirtschaft nahebringen. Das Heranführen
an den Beruf beginnt bereits in der Jahrgangsstufe 5 und
zieht sich wie ein roter Faden bis in den Abschluss-Jahrgang.
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Vorbereitung für das
Orientierungskonzept zur Berufswahl der Gesamtschule Mitte und
der Evag.
waz-Bild: Frank Vinken
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Für die Klassen ist das Teil des Lehrplans. Am Anfang stehen Einführungen in das Arbeits- und Berufsleben. Es folgen Besuche in den Werkstätten der Evag und später, so weit Plätze vorhanden sind, Betriebspraktika. Die finden nach Mieden aber auch in anderen Unternehmen statt. In der Schule selbst stehen unter anderem Bewerbungsschreiben oder Bewerbungsgespräche ebenso auf dem Stundenplan wie Besuche von Berufsberatern.
Dazu arbeitet die Schule eng mit dem Arbeitsamt und der Industrie- und Handelskammer zusammen. "Wir versprechen uns durch die Zusammenarbeit eine Investition in die Zukunft", erklärt Wolfgang Hausmann von der Evag. Die Wirtschaft müsse den Schulen zeigen, welche Anforderungen sie für eine Ausbildung stellt. "Bei uns gibt es Lehrstellen, die wir nicht besetzen können, weil Schülerinnen und Schüler die Anforderungen nicht erfüllen." gu
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