" Wir erarbeiten unsere Zukunft "
 

5. Ausstellung der Projekte Schule - Wirtschaft im Arbeitsamt Essen

 Pressespiegel zur Ausstellung 2003


WAZ Nr. 145, Donnerstag,  26. Juni 2003

56 neue Lehrstellen geworben
Gute Bilanz vom "Tag der Ausbildung" - Ausstellung gibt Tipps

Zufrieden sind die Mitarbeiter des Arbeitsamtes mit dem "Tag der Ausbildung". Bei über 400 Betriebskontakten
warben sie 56 neue Ausbildungsstellen ein.
Davon sollen 25 Lehrstellen noch in diesem Jahr besetzt werden, 31 sind Zusagen für das kommende Jahr. Am
"Tag der Ausbildung" hatten die Berufsberater rund 200 Unternehmen besucht, ebenso viele erhielten telefonische
Anfragen durch die Mitarbeiter eines Call-Centers. Die Berufsberatung schlägt nun bislang unversorgte Jugend-
liche für die neu gemeldeten Lehrstellen vor. Abteilungsleiter Manfred Schmidt sieht in der Bilanz vom "Tag der
Ausbildung" die bestätigung, dass sich die Essener Betriebe ihrer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ver-
antwortung stellen.
Praktische Tipps zum Thema Ausbildung gibt am 3. und 4. Juli eine Ausstellung im Arbeitsamt. Unter dem Motto
"Wir erarbeiten unsere Zukunft" stellen die Mitarbeiter 19 aktuelle Projekte vor, in denen die Schüler auf den
Einstieg ins Berufsleben vorbereitet werden. Dazu gehört auch die Restaurierung des Malakowturms der Zeche
Carl, an der 14 Schulen mitwirken. Infos und Möglichkeiten zum Ausprobieren von gut 30 verschiedenen Ausbil-
dungsberufen stehen auf dem Programm.
Geöffnet ist die Ausstellung am 3. Juli von 8 bis 16 Uhr und am 4. Juli von 8 bis 13.30 Uhr.
                                                                                                                                                                                     kab


NRZ - Dienstag, 1.Juli 2003

Besser vorbereitet auf das Berufsleben
Schule /
Im Arbeitsamt werden 19 Projekte präsentiert - und 3000 Schüler erwartet.

Nicht nur , dass immer mehr Jugendliche nach der Schule Probleme haben, einen Ausbildungsplatz zu bekommen.
"Fast jeder vierte Jugendliche bricht heutzutage seine Ausbildung ab", erklärt Thomas Mikoteit vom Arbeitsamt.
Seit fünf Jahren versucht das Arbeitsamt, künftige Auszubildende im Rahmen von projektorientierten Intensiv-
Praktika besser aufs Berufsleben vorzubereiten. Im Rahmen der Ausstellung "Wir erarbeiten unsere Zukunft"
werden im Arbeitsamt am Donnerstag, 3. Juli, von 8 bis 16 Uhr, und Freitag, 4. Juli, von 8 bis 13.30 Uhr, 19 aktu-
elle Projekte vorgestellt, gut 3000 Schüler werden erwartet.
Rund 80 Projekte wurden seit 1999 unter dem Titel "Schule - Wirtschaft - Arbeitsmarkt" initiiert, quer durch alle
Schulformen. "Allein bei der Restaurierung des Malakowturms der Zeche Carl sind 14 Schulen eingebunden", so
Projekt-Koordinator Marc Steinert von der Jugendberufshilfe. "Begleitet durch die "Altenessener Handwerker In-
itiative", die als Kooperationspartner fungiert, lernen die Schüler die verschiedensten Ausbildungsberufe kennen."

Das Schülercafé in der "Donnerbüchse"

Dies wird im Rahmen der Ausstellung in dieser Woche ebenso vorgestellt wie das Projekt "Auf die Schiene ge-
bracht - Das Schülercafé in der Donnerbüchse". Ein alter Eisenbahnwaggon - früher im Volksmund "Donner-
büchse"  genannt - wird schon bald auf dem Gelände der Katholischen Hauptschule in Steele als Schülercafé
dienen (die NRZ berichtete).

                ausnrz2.jpg (20455 Byte) Dennis Gras (19) erledigt letzte Arbeiten am alten
Eisenbahnwagen, dem künftigen Schülercafé.
                                               (NRZ-Foto: Oliver Müller)

WAZ Nr. 159, Dienstag,  1. Juli 2003

Schüler bauen ein Café in alter Donnerbüchse
Arbeitsamt zeigt Ausstellung zum Praktikantenprojekt
Von Mirko Hackmann

Seit fünf Jahren geht das Arbeitsamt neue Wege, um auf die angespannte Situation auf dem Ausbildungsmarkt
offensiv zu reagieren. Über Intensivpraktika bereiten die Berater Schüler auf das Berufsleben vor. 19 solcher
aktuellen Projekte zeigt die Ausstellung "Wir erarbeiten unsere Zukunft" .

    dowaz1.jpg (24814 Byte) Ihm fliegt kein Blech weg: Ismail Sahin (22) flext eine
Fensteröffnung aus der späteren Außenverkleidung des
Waggons. Später wird die Donnerbüchse als Café dienen.                                     Waz-Bild: Rennemeyer

Im Hof des Bildungszentrums des Baugewerbes (BZB) parkt ein ausrangierter Eisnebahnwaggon. Ein gutes
Dutzend Hände wirkt tatkräftig an der Restaurierung des Gefährts mit, das bis Ende der 60er Jahre auf der
Zeche Zollverein als "Donnerbüchse" unterwegs war. Das Ungewöhnliche: Achtklässler der städtischen katho- lischen Hauptschule Steele packen mit an, wenn Auszubildende des Zentrums an dem Kohlentransporter schmirgeln, schweißen oder schrauben.
Vom Dach des Waggons läßt Tobias Wagner (14) ein großes Blech an der Außenwand herunter. Azubi Stev
Touratzicki (19) nimmt es an: "Jo, hab`s". Paar mal bohren, festschrauben - schon hält die Verkleidung. "Läuft
perfekt mit mit den Jungs", lobt der angehende Metallbearbeiter, "sie arbeiten mit, sind interessiert und fragen
viel."  Tobias urteilt ebenfalls positiv: "Mir macht es Spaß und ich lerne eine Menge." Wenn es mit dem KFZ-
Mechaniker nichts werde, kenne er nun eine Alternative.
Projektleiter Thomas Mikoteit verfolgt drei Ziele mit den Praktika: "Die Schüler lernen ihnen unbekannte Berufe
kennen und sammeln dabei Erfahrungen. Dadurch sinkt die Quote von 25 Prozent Ausbildungsabbrechern - und
die beteiligten Firmen finden Azubis, die ihre Eignung praktisch unter Beweis gestellt haben."
Hauptschulleiterin Barbara Kromer ist vom Konzept überzeugt: "Die Schüler sind sich für nichts zu schade und
viele Schulmüde blühen förmlich auf." Später werde der Wagon einen Platz auf dem Schulgelände finden und
soll von einer Schülerfirma eigenständig als Café betrieben werden.
Dieses und 18 weitere Projekte stellt das Arbeitsamt im Rahmen einer Ausstellung am Donnerstag 3. Juli, 8 bis
16 Uhr und Freitag, 4. Juli, 8 bis 13.30 Uhr am Berliner Platz 10 vor.                                                            


Stadtspiegel - Mittwoch, 2. Juli 2003

Ausstellung bietet Schülern viele Tipps zum Thema Ausbildung
"Wir erarbeiten unsere Zukunft" im Essener Arbeitsamt - 19 aktuelle Projekte werden vorgestellt

Bereits seit fünf Jahren geht das Arbeitsamt Essen neue Wege, um der nach wie vor angespannten Situation
auf dem Ausbildungsmarkt offensiv zu begegnen. Anhand von projektorientierten Intensiv-Praktika werden
Schüler auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereitet - und das mit großem Erfolg.

Im Rahmen der Ausstellung "Wir erarbeiten unsere Zukunft" werden nun 19 aktuelle Projekte vorgestellt, gut
3.000 Schüler zur zweitägigen Präsentation im Arbeitsamt am 3. und 4. Juli erwartet. "Fast jeder vierte Ju-
gendliche bricht heutzutage seine Ausbildung ab", erklärt Ausstellungs-Organisator Thomas Mikoteit vom
Arbeitsamt: "Deshalb kamen wir 1999 auf die Idee, Schülern möglichst praxisnahe Erfahrungen in bestimmten
Ausbildungsberufen zu vermitteln." Gut 80 Projekte wurden seitdem unter der Dachmarke "Schule - Wirtschaft -
Arbeitsmarkt" initiiert. Und zwar quer durch alle Schulformen, quer durch die komplette Berufswelt. Über 30
verschiedene Ausbildungsberufe werden vorgestellt, die Bandbreite reicht vom Restaurantfachmann zur
Kinderpflegerin, vom Mechatroniker zum Metallbauer.
"Allein bei der Restaurierung des Malakowturms der Zeche Carl - einem unserer aktuellen Projekte - sind 14
Schulen eingebunden." ergänzt Projektkoordinator Marc Steinert. Logisch, dass dieses Projekt auch auf der
Ausstellung im Arbeitsamt vertreten sein wird.
Auch Berufsbilder, die bei den Jugendlichen nicht so hoch im Kurs stehen oder noch relativ unbekannt sind,
werden vorgestellt. Der erst seit gut einem Jahr anerkannte Ausbildungsberuf "Fachkraft für Schutz und Sicher-
heit." Hier kooperieren die Erich Kästner-Gesamtschule und die Firma Arnolds Sicherheit. Deren Geschäfts-
führer Thomas Michaelis will die verschiedenen Aspekte des Berufes in den Vordergrund rücken. "Die Mit-
arbeiter der Branche gelten landläufig immer noch als "Schwarze Sheriffs". Dass hinter diesem Berufsbild
aber unheimlich viele Facetten  stehen, weiß dagegen kaum jemand." Dass die im Rahmen von "Schule -
Wirtschaft - Arbeitsmarkt" durchgeführten Projekte immer wieder zum Selbstläufer geraten und die jeweiligen
Kooperationspartner mit viel Engagement und Kreativität bei der Sache sind - genau das wollen die beiden
Ausstellungsmacher Thomas Mikoteit und Marc Steinert auch den Jugendlichen vermitteln:"Es geht darum,
selbst das Thema Berufswahlvorbereitung aktiv in die Hand zu nehmen. Dazu wollen wir einen Anstoß geben
und zeigen, was alles möglich ist."
Die Ausstellung "Wir erarbeiten unsere Zukunft" ist öffentlich und findet am Donnerstag, 3. Juli, von 8 bis 16 Uhr
sowie am Freitag, 4. Juli, von 8 bis 13.30 Uhr im Arbeitsamt Essen, Berliner Platz 10, statt.


NRZ - Freitag, 4.Juli 2003

Das Arbeitsamt Mauert
- zumindest lässt es mauern. Und zwar den Essener
Maurer Jörg Dodrasch (li.) und seinen Praktikanten
Dennis Göritz aus Gelsenkirchen. Die Mauer ist Teil
der Projekt-Ausstellung "Wir erarbeiten unsere Zukunft"
im Arbeitsamt. Noch heute bis 13.30 Uhr zeigt sie 19
aktuelle Projekte von Schülern, die im Rahmen des Projekts praxisnahe Intensiv-Praktika in verschiedenen
Ausbildungsberufen absolvieren - vom Restaurant-
fachmann über die Mechatronikerin bis eben zum
Maurer. Derzeit nehmen daran rund 3000 Schüler teil;
das Projekt gibt es seit fünf Jahren.
                                                           (Foto: Udo Geisler)
                  ausnrz1.jpg (23928 Byte)