Presse-Information Nr. 19 Essen, 25.06.2002 5. Auflage von „Wir erarbeiten unsere Zukunft" im Essener Arbeitsamt: Projekt-Ausstellung bietet Schülern praktische Tipps zum Thema Ausbildung 3000 Schüler werden zur zweitägigen Messe erwartet Bereits seit fünf Jahren geht das Arbeitsamt Essen neue Wege, um der nach wie vor angespannten Situation auf dem Ausbildungsmarkt offensiv zu begegnen. Anhand von projektorientierten Intensiv-Praktika werden Schüler auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereitet - und das mit großem Erfolg. Im Rahmen der Ausstellung „Wir erarbeiten unsere Zukunft" werden nun 19 aktuelle Projekte vorgestellt, gut 3000 Schüler zur zweitägigen Präsentation im Arbeitsamt am 3. und 4. Juli (8.00 bis 16.00, bzw. 8.00 bis 13.30 Uhr) erwartet. „Fast jeder vierte Jugendliche bricht heutzutage seine Ausbildung ab", erklärt Ausstellungs-Organisator Thomas Mikoteit vom Arbeitsamt: „Deshalb kamen wir 1999 auf die Idee, Schülern möglichst praxisnahe Erfahrungen in bestimmten Ausbildungsberufen zu vermitteln, um ihnen so bei einer tragfähigen und stabilen Berufswahlentscheidung zu helfen." Gut 80 Projekte wurden seitdem unter der Dachmarke „Schule - Wirtschaft - Arbeitsmarkt" initiiert. Und zwar quer durch alle Schulformen, quer durch die komplette Berufswelt. Über 30 verschiedene Ausbildungsberufe werden nun vorgestellt, die Bandbreite reicht vom Restaurantfachmann zur Kinderpflegerin, vom Mechatroniker zum Metallbauer, vom „Verfahrensmechaniker Glastechnik" bis hin zum Mediengestalter Bild/Ton. „Allein bei der Restaurierung des Malakowturms der Zeche Carl - einem unserer aktuellen Projekte - sind 14 Schulen eingebunden. Begleitet durch die ‚Altenessener Handwerker Initiative’, die als Kooperationspartner fungiert, lernen die Schüler live vor Ort die verschiedensten Ausbildungsberufe vom Maurer über den Lackierer bis zum Schlosser kennen", ergänzt Projektkoordinator Marc Steinert. Logisch, dass dieses Projekt auch auf der Ausstellung im Arbeitsamt vertreten sein wird. „Unser Ziel ist es, nicht mit langatmigen Vorträgen zu langweilen. Statt dessen sollen die Besucher gleich alles selbst ausprobieren, um sich so einen ersten handfesten Eindruck machen zu können." Auch Berufsbilder, die bei den Jugendlichen nicht so hoch im Kurs stehen oder noch relativ unbekannt sind, werden bei „Wir erarbeiten unsere Zukunft" vorgestellt. Beispiel: Der erst seit gut einem Jahr anerkannte Ausbildungsberuf „Fachkraft für Schutz und Sicherheit." Hier kooperieren die Erich Kästner-Gesamtschule und die Firma Arnolds Sicherheit. Deren Geschäftsführer Thomas Michaelis will die verschiedenen Aspekte des Berufes in den Vordergrund rücken. „Die Mitarbeiter der Branche gelten landläufig immer noch als ‚Schwarze Sheriffs’. Dass hinter diesem Berufsbild aber unheimlich viele - oft von modernster Technik geprägte - Facetten stehen, weiß dagegen kaum jemand." Für konkrete Nachfragen seitens der Ausstellungsbesucher stehen - wie an allen anderen Ständen auch - qualifizierte Mitarbeiter der Unternehmen sowie die an den Projekten beteiligten Schüler zur Verfügung. Dass die im Rahmen von „Schule - Wirtschaft - Arbeitsmarkt" durchgeführten Projekte immer wieder zum Selbstläufer geraten und die jeweiligen Kooperationspartner mit viel Engagement und Kreativität bei der Sache sind - genau das wollen die beiden Ausstellungsmacher Thomas Mikoteit und Marc Steinert auch den Jugendlichen vermitteln: „Es geht darum, selbst das Thema Berufswahlvorbereitung aktiv in die Hand zu nehmen. Dazu wollen wir einen Anstoß geben und zeigen, was alles möglich ist...". Die Ausstellung „Wir erarbeiten unsere Zukunft" ist öffentlich und findet am Donnerstag, 3. Juli, von 8.00 bis 16.00 Uhr sowie am Freitag, 4. Juli, von 8.00 bis 13.30 Uhr im Arbeitsamt Essen, Berliner Platz 10, statt. Weitere Informationen: Thomas Mikoteit, Arbeitsamt Essen, Tel.: 181 3000, e-mail: thomas.mikoteit(at)arbeitsamt.de Marc Steinert, Jugendberufshilfe Essen e.V., Tel.: 74 70 225 und 0171 417 8048, e-mail: schule.wirtschaft(at)jbh-essen.de WEITERE INFORMATIONEN ZUM PROJEKT „SCHULE - WIRTSCHAFT - ARBEITSMARKT" IM INTERNET UNTER http://www.schule-wirtschaft-arbeitsmarkt.de |