| 2003 - "Wir erarbeiten unsere Zukunft" 5. Ausstellung der Projekte Schule - Wirtschaft im Arbeitsamt Essen Mit der 5. Ausstellung im Arbeitsamt Essen konnte das Projekt "Schule-Wirtschaft-Arbeitsmarkt" ein kleines Jubiläum feiern. Und auch im 5. Jahr war die Resonanz mit rund 3.000 Besuchern wiederum erfreulich groß, gerade weil die Berufswahl und der Ausbildungsmarkt für Schülerinnen und Schüler, aber auch für viele Eltern, ein ganz zentrales Thema ist. Wir glauben dennoch, dass es nach fünf Jahren an der Zeit ist, auch ein sehr erfolgreiches Konzept zu überarbeiten und neue Wege zu finden. Lassen Sie sich im nächsten Jahr von uns überraschen!! 1) Aus Sand wird Glas Hauptschule Eiberg - Glashütte Wisthoff GmbH 2) Auf die Schiene gebracht - Das Schülercafé in der Donnerbüchse Kath. Hauptschule Steele - Kolping Berufsbildungswerk 3) GEB goes CNC Gesamtschule Bockmühle - Gründer + Hötten 4) Fit und Gesund für die Zukunft BK Holsterhausen - Uni Duisburg-Essen - VGSU 5) Mensch - Kultur - Umwelt: Ein Projekt für Kommunikation und Technologie Don Bosco Gymnasium - versch. Projektpartner 6) Mit Sägen und Spaten - es gibt immer was zu tun... Gesamtschule Bockmühle – Banzhaf Garten- und Landschaftsbau 7) Arbeitsschutz mal praktisch ! Amt für Arbeitsschutz Essen 8) So frühstückt Europa und der Rest der Welt Hauptschule an der Wächtlerstraße - BK Ost 9) Bunte Berufewelt Berufsinformationszentrum des Arbeitsamtes Essen 10) SuS - Die Formel für eine sichere Zukunft Erich-Kästner-Gesamtschule - Arnolds Sicherheit GmbH 11) Mit Aluminium in eine glänzende Zukunft Kath. Hauptschule Katernberg - Trimet AG 12) Wir schaffen Chancen Gesamtschule Gustav-Heinemann - RAG Bildung 13) Fit fürs Fernsehen Franz-Dinnendahl-Realschule - Goetheschule - OK 43 14) Packen wir’s an ! Hauptschule Karnap - Kreishandwerkerschaft - ABZ 15) Alle Hände voll zu tun GS Bockmühle - Ed. Züblin AG - Ausbildungszentrum der Bauindustrie 16) Zukunftsbrücke: Unternehmen und Schule arbeiten zusammen GS Holsterhausen - BZB Essen - Garten- und Landschaftsbau Peters 17) Aus alt mach neu: Der Malakowturm versch. Schulen - AHI 18) Am Ohr der Zeit mit KIRA BK Holsterhausen - Radio Essen Nachfolgend finden Sie noch viele weitere interessante Informationen zur Ausstellung. Klicken Sie mal rein! |
WAZ - online, Donnerstag, 26. Juni 2003
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Dennis Gras (19) erledigt letzte Arbeiten am alten Eisenbahnwagen, dem künftigen Schülercafé. (NRZ-Foto: Oliver Müller) |
Rund 80 Projekte wurden seit 1999 unter dem Titel "Schule - Wirtschaft - Arbeitsmarkt" initiiert, quer durch alle Schulformen. "Allein bei der Restaurierung des Malakowturms der Zeche Carl sind 14 Schulen eingebunden", so Projekt-Koordinator Marc Steinert von der Jugendberufshilfe. "Begleitet durch die "Altenessener Handwerker Initiative", die als Kooperationspartner fungiert, lernen die Schüler die verschiedensten Ausbildungsberufe kennen." Das Schülercafé in der "Donnerbüchse" Dies wird im Rahmen der Ausstellung in dieser Woche ebenso vorgestellt wie das Projekt "Auf die Schiene gebracht - Das Schülercafé in der Donnerbüchse". Ein alter Eisenbahnwaggon - früher im Volksmund "Donnerbüchse" genannt - wird schon bald auf dem Gelände der Katholischen Hauptschule in Steele als Schülercafé dienen (die NRZ berichtete). WAZ Nr. 159, Dienstag, 1. Juli 2003 Schüler bauen ein Café in alter Donnerbüchse Arbeitsamt zeigt Ausstellung zum Praktikantenprojekt Von Mirko Hackmann Seit fünf Jahren geht das Arbeitsamt neue Wege, um auf die angespannte Situation auf dem Ausbildungsmarkt offensiv zu reagieren. Über Intensivpraktika bereiten die Berater Schüler auf das Berufsleben vor. 19 solcher aktuellen Projekte zeigt die Ausstellung "Wir erarbeiten unsere Zukunft". Im Hof des Bildungszentrums des Baugewerbes (BZB) parkt ein ausrangierter Eisnebahnwaggon. Ein gutes Dutzend Hände wirkt tatkräftig an der Restaurierung des Gefährts mit, das bis Ende der 60er Jahre auf der Zeche Zollverein als "Donnerbüchse" unterwegs war. Das Ungewöhnliche: Achtklässler der städtischen katholischen Hauptschule Steele packen mit an, wenn Auszubildende des Zentrums an dem Kohlentransporter schmirgeln, schweißen oder schrauben. |
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Ihm fliegt kein Blech weg: Ismail Sahin (22) flext eine Fensteröffnung aus der späteren Außenverkleidung des Waggons. Später wird die Donnerbüchse als Café dienen. waz-Bild: Rennemeyer |
Vom Dach des Waggons läßt Tobias Wagner (14) ein großes Blech an der Außenwand herunter. Azubi Stev Touratzicki (19) nimmt es an: "Jo, hab`s". Paar mal bohren, festschrauben - schon hält die Verkleidung. "Läuft perfekt mit mit den Jungs", lobt der angehende Metallbearbeiter, "sie arbeiten mit, sind interessiert und fragen viel." Tobias urteilt ebenfalls positiv: "Mir macht es Spaß und ich lerne eine Menge." Wenn es mit dem KFZ-Mechaniker nichts werde, kenne er nun eine Alternative. Projektleiter Thomas Mikoteit verfolgt drei Ziele mit den Praktika: "Die Schüler lernen ihnen unbekannte Berufe kennen und sammeln dabei Erfahrungen. Dadurch sinkt die Quote von 25 Prozent Ausbildungsabbrechern - und die beteiligten Firmen finden Azubis, die ihre Eignung praktisch unter Beweis gestellt haben." Hauptschulleiterin Barbara Kromer ist vom Konzept überzeugt: "Die Schüler sind sich für nichts zu schade und viele Schulmüde blühen förmlich auf." Später werde der Wagon einen Platz auf dem Schulgelände finden und soll von einer Schülerfirma eigenständig als Café betrieben werden. Dieses und 18 weitere Projekte stellt das Arbeitsamt im Rahmen einer Ausstellung am Donnerstag 3. Juli, 8 bis 16 Uhr und Freitag, 4. Juli, 8 bis 13.30 Uhr am Berliner Platz 10 vor. Stadtspiegel - Mittwoch, 2. Juli 2003 Ausstellung bietet Schülern viele Tipps zum Thema Ausbildung "Wir erarbeiten unsere Zukunft" im Essener Arbeitsamt - 19 aktuelle Projekte werden vorgestellt Bereits seit fünf Jahren geht das Arbeitsamt Essen neue Wege, um der nach wie vor angespannten Situation auf dem Ausbildungsmarkt offensiv zu begegnen. Anhand von projektorientierten Intensiv-Praktika werden Schüler auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereitet - und das mit großem Erfolg. Im Rahmen der Ausstellung "Wir erarbeiten unsere Zukunft" werden nun 19 aktuelle Projekte vorgestellt, gut 3.000 Schüler zur zweitägigen Präsentation im Arbeitsamt am 3. und 4. Juli erwartet. "Fast jeder vierte Jugendliche bricht heutzutage seine Ausbildung ab", erklärt Ausstellungs-Organisator Thomas Mikoteit vom Arbeitsamt: "Deshalb kamen wir 1999 auf die Idee, Schülern möglichst praxisnahe Erfahrungen in bestimmten Ausbildungsberufen zu vermitteln." Gut 80 Projekte wurden seitdem unter der Dachmarke "Schule - Wirtschaft - Arbeitsmarkt" initiiert. Und zwar quer durch alle Schulformen, quer durch die komplette Berufswelt. Über 30 verschiedene Ausbildungsberufe werden vorgestellt, die Bandbreite reicht vom Restaurantfachmann zur Kinderpflegerin, vom Mechatroniker zum Metallbauer. "Allein bei der Restaurierung des Malakowturms der Zeche Carl - einem unserer aktuellen Projekte - sind 14 Schulen eingebunden." ergänzt Projektkoordinator Marc Steinert. Logisch, dass dieses Projekt auch auf der Ausstellung im Arbeitsamt vertreten sein wird. Auch Berufsbilder, die bei den Jugendlichen nicht so hoch im Kurs stehen oder noch relativ unbekannt sind, werden vorgestellt. Der erst seit gut einem Jahr anerkannte Ausbildungsberuf "Fachkraft für Schutz und Sicherheit." Hier kooperieren die Erich Kästner-Gesamtschule und die Firma Arnolds Sicherheit. Deren Geschäftsführer Thomas Michaelis will die verschiedenen Aspekte des Berufes in den Vordergrund rücken. "Die Mitarbeiter der Branche gelten landläufig immer noch als "Schwarze Sheriffs". Dass hinter diesem Berufsbild aber unheimlich viele Facetten stehen, weiß dagegen kaum jemand." Dass die im Rahmen von "Schule - Wirtschaft - Arbeitsmarkt" durchgeführten Projekte immer wieder zum Selbstläufer geraten und die jeweiligen Kooperationspartner mit viel Engagement und Kreativität bei der Sache sind - genau das wollen die beiden Ausstellungsmacher Thomas Mikoteit und Marc Steinert auch den Jugendlichen vermitteln: "Es geht darum, selbst das Thema Berufswahlvorbereitung in die Hand zu nehmen und selbst aktiv zu werden." Die Ausstellung "Wir erarbeiten unsere Zukunft" ist öffentlich und findet am Donnerstag, 3. Juli, von 8 bis 16 Uhr sowie am Freitag, 4. Juli, von 8 bis 13.30 Uhr im Arbeitsamt Essen, Berliner Platz 10, statt. NRZ - Freitag, 4.Juli 2003 Das Arbeitsamt Mauert. |
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- zumindest lässt es mauern. Und zwar den Essener Maurer Jörg Dodrasch (li.) und seinen Praktikanten |
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